Fächer und allgemeinbildende Fächer
Vorraussetzung für alle Ausbildungsberufe
Fächer
Die kritische Auseinandersetzung mit Themen aus dem eigenen Erfahrungs- und Interessensbereich sowie aus dem Bereich der beruflichen Praxis, ist ein weiterer Schwerpunkt. Der Deutschunterricht vermittelt somit sprachliche Fertigkeiten und Kenntnisse, die den Lernenden helfen, Kommunikationssituationen in Alltag und Beruf sach-, situations- und adressatengerecht zu bewältigen. Sie erwerben dabei wertvolle Schlüsselqualifikationen (z.B. vernetztes Denken, Kooperations-, Team- und Konfliktfähigkeit). Kritische Mediennutzung, verantwortungsvoller Umgang mit Daten sind besonders im Bereich Gesundheit sehr wichtig.
Der katholische Religionsunterricht geht von unterschiedlichen Einstellungen der Schülerinnen und Schülern zu Religion und Kirche aus und gibt aus der Sicht des katholischen Glaubens Antwort auf drängende Lebensfragen.
Er hilft den gläubigen Schülerinnen und Schülern, sich mit vielfältigen Ziel- und Wertvorstellungen in der gegenwärtigen Gesellschaft auseinanderzusetzen und sich bewusster für diesen Glauben zu entscheiden.
Den suchenden, dem christlichen Glauben gleichgültig oder ablehnend gegenüberstehenden Schülerinnen und Schülern bietet er die Möglichkeit, Antworten der Kirche auf ihre Fragen kennenzulernen und sich mit ihnen auseinanderzusetzen.
Auch Schülerinnen und Schüler, die nicht getauft sind, können sich für die Teilnahme am Religionsunterricht entscheiden. Schülerinnen und Schülern, die sich als ungläubig betrachten, am Religionsunterricht aber teilnehmen möchten, haben die Gelegenheit, den eigenen Standpunkt zu klären oder auch zu revidieren.
Auszug aus dem Lehrplan für den katholischen Religionsunterricht an beruflichen Schulen (KMBek vom 3. Juni 1997 Nr. VII/6-S9414R6-1-14/75066)
Der Religionsunterricht orientiert sich am aktuellen kompetenzorientierten Lehrplan des ISB:

Das heißt, wir wollen Sie gemäß des Synodenbeschlusses (2.5.1)
…. mit den christlichen Glaubensüberlieferungen vertraut machen
…. Ihnen verschiedene christlich geprägte Lebensentwürfe vorstellen
…. zur Auseinandersetzung mit anderen Konfessionen einladen
…. zu einem religiösen Leben und Handeln motivieren
Wir freuen uns auf Sie,
Ihre ReligionslehrerInnen.
"Evangelisch" steht für Toleranz und Offenheit für Andersdenkende und Andersglaubende. Die Unterrichtsthemen sind ein Angebot für alle, die sich eine eigene Meinung bilden wollen und Freude an medizinisch-ethischen, sozialen und spirituellen Themen haben.
Außerdem richten wir den Unterricht auf Offenheit, Gespräche und ein Miteinander der Schüler und Schülerinnen aus.
Projekte, Exkursionen und weitere religiöse und auf die Lebenswelt der Schüler und Schülerinnen ausgerichtete Angebote tragen zur Bereicherung des Schullebens bei.
Unser Unterricht bietet Hilfestellung und Orientierung für die Loslösung vom Elternhaus, das Zurechtfinden im gewählten Beruf und in der Gesellschaft.
Außerdem bietet der Evangelische Religionsunterricht an unserer Berufsschule die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Probleme und Überzeugungen offen auszutauschen.
Der kompetenzorientierte Lehrplan nimmt somit die Entwicklung der gesamten Schülerpersönlichkeit in den Blick.
(G. Sartori)
Sozialkundeunterricht darf nicht auf der Ebene reiner Wissensvermittlung stehen bleiben. Er soll den Schülerinnen und Schülern die Fähigkeit zu verantwortlicher und wertgebundener Entscheidung vermitteln. Sie sollen lernen, ihre eigenen Standpunkte rational und nachvollziehbar zu begründen und die ihnen zugrunde liegenden Wertmaßstäbe darzulegen. In der Auseinandersetzung mit gegensätzlichen Meinungen reflektieren die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Interessen und Einstellungen.
Sie lernen, Konflikte und Kontroversen als Wesensmerkmale einer freiheitlich-pluralistischen Gesellschaft zu akzeptieren. Der Unterricht bietet ein breites Meinungsspektrum und fordert zur eigenen Meinungsbildung heraus.
(Ausschnitt aus dem Fachprofil des Lehrplans für Sozialkunde)
Für eventuelle Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!

